Unsere Leistungen im Überblick

24-STUNDEN-ERREICHBARKEIT

24-STUNDEN-ERREICHBARKEIT FÜR PFLEGERISCHE NOTFÄLLE

Was ist ein pflegerischer Notfall?

Wenn Patienten eine Versorgung brauchen, die nicht vorher planbar war, ist es möglich, über die 24-Stunden-Bereitschaft eine Pflegekraft zu erreichen, die diesen Einsatz dann durchführt.

Beispiele: ein Verband, ein Anuspraeterbeutel hat sich gelöst, eine Injektion zur Schmerztherapie ist notwendig usw. Selbstverständlich kommen wir auch, wenn jemand gefallen ist und Hilfestellung beim Aufstehen braucht, oder reagieren auf Notrufsituationen, indem wir den Notruf weiterleiten.

Wer kommt und wie lange dauert es, bis jemand kommt?

Bereitschaftsdienste werden von den Krankenschwestern geleistet. Diese kommen von zu Hause und haben eine gewisse Zeit zum Anfahren, d.h. es kann etwas dauern, bis die Schwester vor Ort ist.

Was ist der Unterschied zum Hausnotruf?

Beim Hausnotruf befindet sich 24 Stunden jemand in der Einsatzzentrale und ist nur für die eventuellen Notfälle Ansprechpartner. Hilfe wird hier schnell gewährleistet. Beim Hausnotruf trägt der Pflegebedürftige einen Sender, der es auch in Notfallsituationen, wie z.B. einem Sturz, ermöglicht, Hilfe zu rufen.

BEHANDLUNGSPFLEGE

BEHANDLUNGSPFLEGE

Unter Behandlungspflege versteht man die „medizinisch notwendigen Maßnahmen zur Unterstützung der ärztlichen Therapie“. Das kann z.B. die Eingabe von Medikamenten oder das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen, aber auch eine ausgedehnte Wundversorgung sein.

Sofern diese Leistungen durch einen Pflegedienst erbracht werden und sie dem Ziel der Sicherung der ärztlichen Behandlung dienen, übernimmt die Krankenkasse die dadurch entstehenden Kosten. Sie benötigen lediglich eine Verordnung des behandelnden Arztes, eine Pflegeeinstufung ist hierfür nicht erforderlich.

Wir arbeiten im Falle einer Behandlungspflege eng mit dem behandelnden Arzt zusammen, um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.

GRUNDPFLEGE

Grundpflege

Als Grundpflege im Sinne der Pflegeversicherung bezeichnet man alle Maßnahmen im Zusammenhang mit der Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Zu allen Fragen von Organisation und Kosten beraten wir Sie gerne. Wir erstellen auch gerne einen unverbindlichen Kostenvoranschlag.

HAUSWIRTSCHAFTLICHE VERSORGUNG

HAUSWIRTSCHAFTLICHE VERSORGUNG

Bei der Festsetzung des Pflegegrades wird auch der Bedarf an hauswirtschaftlicher Versorgung berücksichtigt. Neben dem Reinigen der Wohnung zählen hierzu auch Einkäufe, Wäschepflege oder die Zubereitung von Mahlzeiten.

Wir beschäftigen hierfür erfahrene Hauswirtschaftskräfte.

PFLEGEBERATUNGSBESUCH

PFLEGEBERATUNGSBESUCH

Wer ausschließlich Pflegegeld erhält, weil die Pflege privat organisiert ist, muss in bestimmten Abständen nachweisen, dass die Pflege gesichert ist: bei Pflegegrad 1, 2 und 3 alle sechs Monate bei Pflegegrad 4 und 5 alle drei Monate.

Unser Besuch dient der Beratung von Pflegebedürftigen und deren Pflegepersonen bezogen auf Pflegehandlungen, Pflegehilfsmittel und alle Fragen, die im Rahmen einer Pflege aufkommen können.

Wir sehen uns als begleitende Ansprechpartner, nicht nur bei den Besuchen, sondern auch bei allen Fragen, die außerhalb des turnusmäßigen Besuches auftauchen.

VERHINDERUNGSPFLEGE

VERHINDERUNGSPFLEGE

Sie sind seit mindestens 6 Monaten private Pflegeperson und sind wegen Urlaub oder Krankheit verhindert, die Pflege durchzuführen? Oder Sie möchten einfach einmal ein Freizeitangebot zu einer Zeit nutzen, in der Sie sonst pflegen?
Sie möchten sich für einen bestimmten Zeitraum entlasten?

Dann hat der Pflegebedürftige die Möglichkeit, das Budget der Verhinderungspflege zu nutzen, um seine Versorgung aufrechtzuerhalten. Wir bieten Ihnen diese pflegerische Versorgung, aber auch stundenweise Betreuung. Sprechen Sie uns an.

Das Budget für Personen mit Pflegegrad 2 bis 5 beträgt 1.612 € im Kalenderjahr. Auf Antrag bei der Pflegekasse kann die Hälfte des Anspruches auf Kurzzeitpflege (806 €) hinzugefügt werden. Der Jahresanspruch beträgt dann 2.418 €.

Die Verhinderungspflege wird für die Dauer von längstens 4 Wochen (28 Tagen) im Kalenderjahr von der Pflegekasse finanziert.

Bei Einzeleinsätzen, die weniger als 8 Stunden an einem Tag dauern, gilt die 28–Tage-Grenze nicht. Wird die Verhinderungspflege nur stundenweise in Anspruch genommen, bleibt der Anspruch auf Pflegegeld bestehen. Wenn Sachleistung bezogen wird, bleibt der Anspruch auf Sachleistung bestehen.

UMGANG MIT WOHNUNGSSCHLÜSSELN

UMGANG MIT WOHNUNGSSCHLÜSSELN

Wir möchten Sie bitten, uns für Notfälle die notwendigen Schlüssel für die Wohnung des Pflegebedürftigen zu überlassen. Nicht nur, weil der Zugang manchmal, z. B. wegen Schwerhörigkeit oder Gehbehinderung, schwierig ist, sondern vor allem aus Gründen der Sicherheit. Die Person könnte etwa gestürzt sein, wegen eines Schlaganfalls oder einer akuten Unterzuckerung nicht in der Lage sein, zu öffnen, oder einfach vor der Wahrnehmung eines Termins vergessen haben den Einsatz abzusagen.

In einem solchen Fall wären wir nach Ausschöpfung aller anderen Möglichkeiten verpflichtet, uns mit Polizei und Schlüsseldienst Zugang zu verschaffen, um nach dem Rechten zu sehen. Alles andere wäre unterlassene Hilfeleistung. Eine aufwändige und für alle Beteiligten unangenehme Situation.

Alle Schlüssel werden von uns anonym gekennzeichnet und in einem speziellen Tresor in unserer Station verwahrt. Sie erhalten für alle uns überlassenen Schlüssel eine Quittung. Und selbstverständlich kündigen wir uns immer durch Klingeln an, bevor wir aufschließen.

ENTLASTUNGSLEISTUNGEN § 45B SGB XI

ENTLASTUNGSLEISTUNGEN

Jeder Pflegebedürftige mit Pflegeeinstufung kann zusätzliche Entlastungsleistungen in Anspruch nehmen. Die Kosten hierfür werden von der Pflegekasse mit derzeit 125,00 € monatlich ersetzt. Diese Beträge müssen nicht monatsweise abgerufen werden, sondern können auch angesammelt werden. Wir beschäftigen Mitarbeiterinnen, die diese Betreuungsleistungen stundenweise übernehmen.